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Machbarkeitsstudie: Quartier Stauffenbergallee
Daten & Fakten

Erfurt, Thüringen

2013 - 2014

Städtebauliche Machbarkeitsstudie
für die Eignung als Wohnstandort
eines innenstadtnahen Quartiers in der Krämpfervorstadt


1,7 ha Untersuchungsgebiet

Auftraggeber: Stadt Erfurt

Modell:
modellwerk, Weimar

Die städtebauliche Machbarkeitsstudie sollte die Eignung des Standortes für Geschosswohnungsbau im Zusammenhang mit Parkierungsnutzung untersuchen (Schwerpunkt Mietwohnungsbau und teilweise Eignung für Baugemeinschaftsmodelle). Der zu untersuchende Block befindet sich in unmittelbarer Nähe des Stadtzentrums in der gründerzeitlich geprägten Krämpfervorstadt am stark frequentierten Stadtring (Stauffenbergallee). Große Teile der Flächen gehören zum ehemaligen Standort des Schlachthofes und werden heute als Wertstoffhof genutzt, stehen jedoch aufgrund der geplanten Verlegung dieser Nutzung absehbar zur Disposition.

Ziel ist, die Fläche im Blockinnenbereich funktional weiterzuentwickeln und gleichzeitig sinnvoll in das Stadtquartier einzubinden. Dabei sind die vielfältigen örtlichen Rahmenbedingungen zu berücksichtigen, insbesondere die immissionsschutzrechtliche Situation hinsichtlich des Verkehrslärmes von Stauffenbergallee und Schlachthofstraße mit ihren hohen Verkehrsaufkommen.

Im Ergebnis einer umfänglichen Variantendiskussion und Abstimmung mit dem Stadtplanungsamt erfolgte eine Erarbeitung von drei verschiedenen Konzepten mit 110 bis 135 Wohneinheiten, um so die Bandbreite der Möglichkeiten aufzuzeigen. Da die geplante Bebauung auf die Emissionsquelle Verkehr reagieren muss, wurden die Varianten mit entsprechenden Schemagrundrissen untersetzt. Die Machbarkeitsstudie dient als Grundlage für die Vermarktungsentscheidung und die Wahl des weiteren Verfahrens.

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